Wie Du mit Deinem ganzen Körper singst

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Das Singen ist zuerst der innere Tanz des Atems, der Seele, aber es kann auch unsere Körper aus jeglicher Erstarrung ins Tanzen befreien und uns den Rhythmus des Lebens lehren.

Sir Yehudi Menuhin

Der Kontakt mit Deinen Resonanzräumen

In meinem Onlinekurs "HALLO STIMME! Endlich singen." kam in unseren wöchentlichen Live-Calls zum gemeinsamen Austausch von einer Teilnehmerin eine hochinteressante Frage:
"Ich habe das Gefühl, meine Stimme klingt nur im/um den Kopf, bzw. auf Höhe des Kopfes. Wie schaffe ich es, dass mein ganzer Körper mehr mitschwingt?"

KENNST DU DAS GEFÜHL AUCH?
Übrigens: Das gilt ebenso für´s Sprechen!

Anders formuliert: Wie bekommst Du Kontakt zu Deinem Körper als zu Hause Deiner Resonanzräume, die die Stimme nutzen und in denen sie schwingen kann?

Da unser Körper im wahrsten Sinne des Wortes das zu Hause, der Raum unserer Stimme ist und wir MIT, DURCH ihn singen, kann man wohl sagen: Deine Stimme IST Dein Körper. Dein Körper ist Deine Stimme. 💜

Um in tieferen Kontakt mit diesem Raum und dadurch mit uns selbst zu gehen und unsere Stimme IN diesem Raum frei schwingen lassen zu können, dürfen wir diesen Raum oder vielmehr diese Räume überhaupt erstmal entdecken, erspüren und wahrnehmen.

DEIN EIGENER STIMMSOUND - friendly designed by: The great „Resonanzräume“!

Resonanzräume sind die Lautsprecher unserer Stimme. Der Ton an den Stimmlippen gleicht eher einem Geräusch. Damit er für das menschliche Ohr hörbar wird, also Volumen bekommt, muss er in unserem Körper verstärkt werden. Diese Funktion erfüllen die Resonanzräume z.Bsp. unseres Kopfes.

Resonanzräume sind u.a. die Mund- und Nasenhöhlen und der Rachenraum.

👉🏻 Das merkst Du ganz deutlich, wenn Du z.Bsp. erkältet bist: Die Nase ist zu und zack, klingen wir ganz anders als sonst, WEIL uns der Nasenraum als Resonanzraum fehlt.

Aber: Die Resonanzräume verstärken nicht nur die Töne, sie geben ihnen auch ihren individuellen Klang! Klar, denn jeder Körper ist anders.

Ich möchte Dir jetzt 5 Tipps & Übungen für diesen, DEINEN Kennenlern-Prozess schenken:

1. DEINE HÄNDE
Energie folgt der Aufmerksamkeit:

Lege Deine Hände während Du sprichst oder singst abwechselnd immer mal wieder achtsam spürend auf Dekolleté, Hals-Nacken, Hinterkopf, auf Deinen Bauch UND: an Deine Flanken. Deine Handrücken kannst Du auf die unteren Rippenbögen legen. (Schultern, Hals-Nacken-Bereich loslassen, Kniegelenke locker!)

Was spürst Du? Kannst Du Dir vorstellen (als Bild), in diese Bereiche zu singen?

INFO: Das ist ein Prozess! Es darf sein, dass es erst beim 3. oder 4.x klappt. Bau diese Wahrnehmungsübung einfach immer mal wieder in Deinen Alltag ein.


2. HALLO FLANKEN!

Wenn Du Dich im Stehen zunächst vielleicht ein wenig gestreckt und gedehnt hast, lasse Dich nach unten vorn fallen, Kopf (ist baumelig) loslassen (!), Oberkörper wird gaaaanz schwer, und lege Deine Hände auf Deine Flanken und atme dabei 3, 4x:

Kannst Du (als Bild) IN Deine Flanken & die darauf liegenden Hände atmen?
Gib Dir `nen Moment. DAS GEHT!! (Dein Kopf ist nach wie vor losgelassen.)
Dann richtest Du Dich langsam auf.
Atme. Mit Ruhe.
Anschließend singst Du WÄHREND Du Deine Hände wieder auf die Flanken legst und dort hin spürst. (Schultern locker)

TIPP: Nimm` Dich gern dabei auf!
👉🏻 Dich aufnehmen hilft Dir, die Unterschiede in Deinem Klang, bzw. Deinem Stimmsound wahr zu nehmen, und es trägt dazu bei, dass Du immer besser mitbekommst, was genau Du machst, wie es sich anfühlt UND wie es klingt. Sei neugierig, urteile nicht, nimm`  einfach wahr.

Wie klingst Du JETZT?


3. MACH´DEN STORCH!
Ja, wirklich!
Klingt komisch, ist aber so. 😜

So geht´s: Stell` Dich gemütlich aufgerichtet (Kniegelenke und Hals-Nackenbereich locker, Unterkiefer loslassen) hin während Du singst und hebe ein Bein.
(Bild: Dein Knie will nach oben.)

Dein Oberschenkel ist also (fast?) "parallel" zum Boden vom Winkel her - wie auf dem Bild unten!

👉🏻 Das ist etwas Muskelarbeit, aber auch Gewöhnungssache und wenn Du bemerkst, Dir wird es zu anstrengend, wechselst Du bitte einfach das Bein. Das ist sowie so empfehlenswert!

Dein Oberkörper bleibt entspannt aufgerichtet, Arme locker fallen lassen und GANZ WICHTIG: Das Kniegelenk des Standbeins bitte dabei locker lassen!
Also quasi genau NICHT wie auf dem Bild, sondern so, dass Du flexibel bist und leicht bouncen kannst. Der Fuß des erhobenen Beines ist ebenfalls locker.

Dann singst Du.
Gib` Dir unbedingt etwas Zeit, das erstmal körperlich zu organisieren und höre Dir aufmerksam zu.

Magst Du Dich dabei auch mal aufnehmen? Wie klingt Deine Stimme jetzt?


4. TANZT DU EIGENTLICH MAL?

Wann hast Du eigentlich das letzte Mal Musik laut aufgedreht, (vielleicht) mitgesungen und getanzt? Und zwar kompletto ohne Wertung!
Nur für Dich? Egal, wie es aussieht oder klingt.

Dich zu bewegen bringt Dich in Kontakt mit Deinem Körper - er ist ein soooo riesiger Teil Deiner Ausdrucksmöglichkeiten. Du kommst ins Spüren, ins Fühlen, ins Wahrnehmen!
UND: Es ist - ganz nebenbei - auch eine wunderbare Gelegenheit, Dein Gedanken-Pingpong in eine Ruhe zu bringen, indem Du einfach mal den Fokus veränderst!
Energie folgt der Aufmerksamkeit, richtig?

Erlaubst Du Dir das? Ganz frei?

Keine Erwartungshaltung, keine Leistungserbringung, keine Bewertung, keine (Vor)Urteile- nur Du, Dein Körper, evtl. Deine Stimme und die Musik.
Ich verspreche Dir, das ist so heilsam und herrlich energetisierend!

Wir sind spielerische Wesen, wir wollen uns bewegen, uns auf verschiedenen Ebenen ausdrücken, uns spüren. Uns BEGEGNEN.

Wie geht es Dir dabei/danach?

Ich habe das gestern Abend richtiggehend gebraucht, um alles, was in meinem Kopf so an Aufgaben und Zeitplänen etc. rum waberte, einfach mal in Ruhe zu lassen. (Begleitet übrigens von den interessierten Blicken meiner Mietzi. 😜)

Das war einfach nur schön, und danach kam ein Frieden in mir hoch. WOW! Das hat sich gut und heilsam angefühlt.


5. BEWEGE DICH BEIM SINGEN!
Damit meine ich nicht, dass Du wild rumtanzen sollst, wenn Du singst. (Es sei denn, Dir ist danach!) ABER: Stimme ist Körper; Körper ist Stimme. Gesang/Musik sind SCHWINGUNGEN! Quasi bewegte Teilchen.

Groove doch einfach mal mit!

Magst Du die Tipps ausprobieren oder/und Dich vielleicht mal wieder daran erinnern, wie Du Dich gefühlt hast als Du mal tanzen warst?

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Tag,
Sabine

#singlikenobodyislistening


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